Angesichts der stetig steigenden Abopreise und der für 2026 erwarteten Erhöhungen überdenken die Franzosen ihre digitalen Ausgaben. Das zeigt eine neue Studie, die Ipsos im Auftrag von Sharesub bei einer repräsentativen Stichprobe durchgeführt hat: Die Zahl der Abos wächst, doch ihre Verwaltung bleibt oft unübersichtlich und mühsam. Viele Verbraucher suchen deshalb nach neuen Lösungen, um ihre Kaufkraft zu erhalten.

Digitale Unterhaltung ist teuer geworden, die Verwaltung oft „unsichtbar“

Die Zeit des grenzenlosen digitalen Konsums scheint an einem Wendepunkt angekommen. Heute geben 66 % der Franzosen an, eine Video-on-Demand-Plattform abonniert zu haben, 41 % einen Musikdienst und 31 % ein E-Commerce-Abo.

Ohne die Ausgaben für die Grundversorgung (Telefon, Internet, Versicherungen) geben die Befragten im Schnitt 54 € pro Monat für ihre Abos für digitale Unterhaltung aus, und 80 % der 1.000 Befragten haben mindestens ein kostenpflichtiges Abo.

Diese vielen kleinen Monatsbeträge führen jedoch oft zu einer unübersichtlichen Verwaltung und zu dem Gefühl, die Kontrolle über unsichtbare Ausgaben zu verlieren. Die Studie zeigt außerdem, dass die Hälfte der Befragten mit Abo (50 %) ihre Abos nur einmal im Jahr oder noch seltener überprüft. Angesichts der wachsenden Zahl von Ausgaben scheint das zu wenig.

Haushaltsbudgets unter Druck

Diese digitalen Dienste galten lange als erschwinglich, werden für einen Teil der Haushalte aber zu einer echten Belastung für das Budget.

Die Folge: 56 % der Franzosen geben an, schon einmal ein Abo gekündigt zu haben oder darüber nachzudenken, weil die Kosten sie in eine schwierige finanzielle Lage bringen. Besonders betroffen sind Familien: 68 % der Haushalte mit mindestens einem Kind sagen, dass sie auf Abos verzichten mussten, um ihr Budget auszugleichen.

Fast die Hälfte hat zudem schon einmal vergessen, ein Abo zu kündigen, und für Inhalte zu viel bezahlt.

Flexibilität und Gruppenabos: hin zu einem bewussteren Konsum

Angesichts dieser finanziellen Grenzen passen sich die Verbraucher mit neuen Strategien an:

  • 30 % der Franzosen nutzen nach eigenen Angaben Abos „mit Pause“: Sie schließen je nach Zeitraum und Bedarf mehrmals im Jahr ein Abo ab und kündigen es wieder.
  • Bei den 18- bis 24-Jährigen und in Haushalten mit einem Jahreseinkommen von höchstens 18.000 € erreicht diese Flexibilität sogar 42 %.
  • Über diese individuellen Anpassungen hinaus braucht es eine gemeinsame Antwort: 71 % der Franzosen sehen im Teilen von Abos zum Gruppentarif eine sinnvolle und nachhaltige Lösung gegen steigende Preise.
Infografik der Studie Ipsos x Sharesub 2026 zu Kaufkraft und digitalen Abos in Frankreich
Die wichtigsten Zahlen der Studie

Ein neuer, nachhaltiger Ansatz

Der Aufschwung des legalen Teilens ist Teil einer breiteren Bewegung hin zu einer bewusst gewählten digitalen Genügsamkeit, die Freude, Zugang zu Kultur und Kontrolle über das Budget miteinander verbindet.

Jean-Brice de Cazenove, Gründer und CEO von Sharesub, betont: „Wir sind überzeugt, dass wir einen nachhaltigeren Konsum fördern, der den bezahlten Zugang zu digitalen Diensten auf Dauer erleichtert. Die Anbieter von Inhalten erreichen ein größeres und treueres Publikum, und die Verbraucher profitieren von mehr Diensten, ohne Unterbrechung, und von hochwertigeren Inhalten.“

📊 Mehr erfahren:

📥 Laden Sie den Auszug der Studie Sharesub x Ipsos als PDF herunter, mit den wichtigsten Infografiken und Daten unserer Umfrage.

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